Angebote

Ein Angebot für Schulklassen und andere interessierte Gruppen.

 

Ich gehe ehrenamtlich in Schulen, Kitas, Horte oder Einrichtungen für Erwachsene z. B. Unternehmen oder Arztpraxen und Krankenhäuser um über mich und mein Leben als blinde Frau zu erzählen, und Tipps weiterzugeben, wie man beispielsweise Blinde Menschen sicher führen kann.

Gerne bringe ich Hilfsmittel zu den Besuchen mit, damit die Veranstaltung nicht nur bloße Theorie sondern auch praxisnah und anschaulich wird. Untenstehend finden Sie einige Vorschläge für die Ausgestaltung meines Besuchs in den verschiedenen Einrichtungen. Für neue Ideen bin ich natürlich offen.

 

Wenn sie Interesse an einem Besuch haben und in einem Radius von nicht mehr als ca. 100 km um Koblenz liegen, nehmen sie einfach mit mir Kontakt auf. Ich würde mich freuen, auch Ihre Einrichtung zu besuchen.

 

Meine Besuche sind für Sie natürlich kostenlos; je nach Lage ihrer Einrichtung bin ich jedoch auf die Erstattung der Fahrtkosten angewiesen.

 

 

Wie sehen Blinde die Welt und kommen in ihr zurecht?


Kindergärten

Folgende Aktivitäten kann ich für meinen Besuch in Kindergärten anbieten:

  • Vorlesen für die Alterszielgruppe geeignete Bücher
    Vorstellen und anschauen bzw. ertasten von Bilderbüchern
  • Fragen der Kinder beantworten
  • Erklärung und Handhabung des Blindenlangstocks (im Innen- oder Außenbereich der Kita)
  • Auf Wunsch können nach Bedarf Hilfsmittel und blindengerechte Spiele mitgebracht und gezeigt werden

Grundschulen & Horte

An An Grundschulen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Ausgestaltung meines Besuchs:       

  • Dunkellesung eines Buches. Hierbei werden Schlafbrillen eingesetzt, sodass die Kinder in der dunklen Atmosphäre besser zuhören und sich auf den Buchtext konzentrieren können.
  • Erklärung und Handhabung des Blindenlangstocks
  •  Gegenseitige Führung der Schüler, Einer trägt die Schlafbrille, der andere führt.
  •  Erklärung und Handhabung von Blindenhilfsmitteln oder blindengerecht adaptierter Spiele
  •  Schreiben der Namen der Schüler in Blindenschrift als Erinnerung an den Besuch
  •  Beantworten von Fragen, die die Schüler an mich richten

 


Weiterführende Schulen

An An weiterführenden Schulen lassen sich meine Besuche erfahrungsgemäß sehr gut an Projekttagen umsetzen. Folgende Aktivitäten sind denkbar:      

  • Diskussion über das Thema "Wie lebe ich mit Blindheit",
  •  Vorstellen von Blindenhilfsmitteln und blindengerecht adaptierter Spiele,
  •  Essen und Trinken im Dunklen (mit Schlafbrillen),
  •  Lesen von Buchtexten im Dunkeln (mit Schlafbrillen),
  •  Erklärung und Handhabung des Blindenlangstocks,
  • praktische Übung von Techniken wie Blinde Personen gut geführt werden können.

 

Sonstige Einrichtungen, Unternehmen, Arztpraxen oder Krankenhäuser

Ich besuche auch gerne sonstige Einrichtungen, Arztpraxen oder interessierte Gruppen Erwachsener. Nachfolgend einige Beispiele:

  • Praktische Übungen, wie blinde Menschen geführt werden sollen
  •  Handhabung des Blindenlangstocks
  •  Dunkellesungen
  •  Nahrungsaufnahme in dunkler Atmosphäre

 


Sylvia Lenz, Koblenz